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MdB Dr. Matthias Bartke zu Besuch bei der Fachschule Protektor

Der Hamburger Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Bartke (SPD), Mitglied im Ausschuss Arbeit und Soziales, informierte sich am Mittwoch dem 06. April 2016 bei der Fachschule Protektor über Einstiegskurse Deutsch für Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive, Integrationskurse (BAMF) sowie die Qualifikation von Sicherheitsmitarbeitern in Flüchtlingseinrichtungen.
Jörg Krause-Dünow – Vorstand von Weiterbildung Hamburg e.V. (links) und Frank Schimmel (mitte) – Vorsitzender des Fachausschuss Ausbildung des BDSW und ebenfalls Vorstand von Weiterbildung Hamburg e.V. tauschten sich mit Dr. Bartke (rechts) über die aktuellen Herausforderungen durch den Zustrom von Schutzsuchenden aus.
Das ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache der Grundstein für eine nachhaltige Integration in Arbeit und Gesellschaft ist, darüber bestand gleich zu Beginn Einigkeit. Eine besondere Herausforderung stellen derzeit die Kapazitätssteuerung, die Verfügbarkeit von Lehrkräften sowie eine auskömmliche Finanzierung der durch das BAMF angebotenen Integrationskurse da. Zudem bedarf es schnellstmöglich einer Synchronisation von Sprachkursen und beruflicher Qualifizierung in sinnvollen und nahtlosen Förderketten sowie zwischen den unterschiedlichen Akteuren von Bundesagentur, Jobcenter, BAMF und privaten Trägern. Wenn Schutzsuchende zwischen dem Sprachkurs des BAMF und der beruflichen Qualifizierung durch das Jobcenter mehrere Wochen warten müssen, gehen die mühsam erworbenen Deutschkenntnisse schnell wieder verloren.
Frank Schimmel erläuterte im zweiten Teil des Gespräches die am 23.03.2016 durch das Bundeskabinett verabschiedete Verschärfung der Zuverlässigkeitsprüfungen für private Sicherheitskräfte. Dies sei ein Schritt in die richtige Richtung, wird jedoch bei weitem nicht ausreichen, die leider immer wieder vorkommenden Skandale in Flüchtlingsunterkünften deutlich zu reduzieren. Die Qualifizierung der Beschäftigten muss verbindlich vorgeschrieben werden und die Billigvergabe der öffentlichen Auftraggeber muss beendet werden.